Über uns
Echte Suppe – von einem, der es ernst meint
Was Michel vor Jahren in seiner Freizeit auf einem deutschen Wochenmarkt anfing, ist heute eine professionelle Biosuppenfabrik in den Niederlanden. Und so langsam und sorgfältig wie damals wird immer noch gekocht.
Der Anfang
Ein Vegetarier und seine Hühnerbrühe
Angefangen hat alles vor über drei Jahrzehnten mit Brühe. Ein Freund von Michel hielt Bio-Hühner und bekam für deren Fleisch kaum Geld. Michel, Vegetarier und damals noch Hobby-Koch, fand das falsch – auch den Tieren gegenüber – und zog aus den Knochen seine erste Hühnerbrühe.
So nahm es seinen Lauf: Tagsüber arbeitete er im Callcenter, abends kochte er. Seine Bouillons und Suppen verkaufte er sieben Jahre lang auf einem norddeutschen Wochenmarkt, dem am Bremer Domshof. Dort war er eine Institution, seine Stammkunden nannten ihn liebevoll „den süßen Holländer“. “Einer wünschte sich jedes Mal eine fingerdicke Extra-Schicht Fett auf der Hühnerbrühe, so wie er das von früher von seiner Mutter kannte”, erinnert sich Michel.
So merkte er, dass mehr daraus werden konnte. Seit 2005 hat er seine eigene Fabrik im nordniederländischen Leek. Aus der Brühe von damals sind unter anderem die fünf Biosuppen geworden, die heute auch in Deutschland erhältlich sind.
Wie wir kochen
Echte Suppe braucht Zeit
Für Michel ist das keine leere Floskel, sondern seine Arbeitsweise. Bei höchstens 90 °C garen unsere Suppen langsam, drei Stunden lang, statt schnell hochzukochen. So bleibt der Geschmack in den Zutaten, statt sich zu verflüchtigen. Die Zwiebeln schmoren zuvor einen ganzen Tag lang zu Konfitüre, bis sie von allein herzhaft-süß sind. Und für die Kartoffelsuppe zieht die Rinderbrühe ganze vier Tage aus echten Knochen.
Diese Zeit nimmt sich sonst kaum ein Hersteller. Michel und sein Team schon, bei jeder einzelnen Suppe – einfach, weil man es am Ende schmeckt. Wir helfen nicht mit Zucker oder künstlichem Aroma nach, der Geschmack kommt aus den Zutaten selbst.
Nachhaltigkeit
Mensch und Erde nähren, nicht ausbeuten
Gutes Essen fängt für uns beim Umgang mit dem an, woraus es entsteht. Deshalb ist alles biologisch und, wo es geht, vegetarisch. Aber es hört nicht bei den Zutaten auf.
Das meiste Wasser brauchen wir fürs Saubermachen, also fangen wir dafür Regen auf. Unseren Strom liefern über 200 Solarpaneele auf dem Dach unserer Fabrik. Und unser Gemüse wächst größtenteils im niederländischen Polder, auf den fruchtbaren Böden, die nach der Trockenlegung des IJsselmeers entstanden sind.
Wir wollen bewusst klein bleiben. Unser Name ist Programm: die kleinste Suppenfabrik, nah an den Zutaten und nah an den Menschen, die die Suppe essen.
Am liebsten zeigen wir es im Glas
Fünf Suppen, jede mit ihrer eigenen Geschichte.